Samstag, 3. Dezember 2016

Kaffee trinken auf Java, nichts für Veganer


Kaffeetrinker aufgepasst:
Nun ist es endlich bestätigt, wer täglich viel Kaffee trinkt lebt länger. Das ergaben die Ergebnisse einer Studie der Harvard Universität, die vor kurzem veröffentlicht wurde. Demnach sind unter den Todesfällen der Menschen mit Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes und neurologischen Leiden relativ wenig Kaffeetrinker. Denn Kaffee ist -pur getrunken- 1. kalorienarm, 2. harntreibend, 3. leicht Appetit hemmend und 4. verdauungsfördernd. Er liefert mehr Antioxidantien als schwarzer Tee und außerdem hat er aufgrund des in ihm enthaltenen Koffeins eine belebende Wirkung, er regt die Hirntätigkeit an und wirkt leistungsfördernd.

Also werde ich hier von der Weingenießerin zum Kaffeetrinker.
Mir bleibt ja auch nichts anderes übrig. Erstens bin ich in einem moslemischen Land in dem ja bekannterweise Alkohol verpönt ist und außerdem ist hier Wein sehr teuer. Teurer als in San Francisco und da ist er schon viel teurer als bei uns in Deutschland. Das tägliche Gläschen zum Ausklingen des Tages wird hier zum Luxusgut. Eine Flasche Wein kostet hier locker mindestens 40-70 Euro (im Supermarkt!). Darunter geht nur noch eine 2 Liter  Box mit Wein der untersten Kategorie. Die kostet aber auch schlappe 35 Euro!

Aber das Getränk der Muselmänner, in den hier vorhandenen Cafe`s , wird auch von vielen Leckereien begleitet. Hier herrscht eine Kunst der Patisserie wie ich sie selten erlebt habe.

Cafe` Papilon mit noblem Ambiente

Die Kuchenauswahl lässt keine Wünsche offen

Pistazien-Schnitte und Cappuccino 

Aber es geht auch bescheidener:

In Sophis`s Authentique gibt es leckeres Brot und gut gemachte Macarons 


Gemütlich und gleich um die Ecke 

Unscheinbar aber nett, Sophie`s Authentique

Ich wusste aber nicht, bevor ich hier her kam, das der teuerste Kaffee der Welt aus Indonesien kommt.
Der heißt Kopi Luwak und übersteigt preislich noch den berühmten "Blue Mountain Cafe" von Jamaika. 1000 Euro das Kilo kostet das exquisite Geschmackserlebnis. 
Das Geheimnis liegt in der Fermentierung. Diese geschieht im Darm einer Schleichkatze, die die roten Kaffeekirschen frisst und danach nur noch die Bohnen ausscheidet. Im Magen-Darm-Trakt der Katze findet durch Verdauungsenzyme der Fermentierungsprozess statt, wodurch dann das besondere Aroma entsteht. Beschrieben wird der Geschmack so: "Erdig, moderig, sirupartig, mild und reich an Dschungel- und Schokoladenuntertönen" Na jaaa!
Probiert habe ich den Kaffee auch schon, er ist auch in winzig kleinen Tütchen zu bekommen. Anne hat ihn hier im Haus und ich habe mal gekostet.



Der Kaffee schmeckt zwar gut, aber das Kaffee erst durch den Magen einer Katze gehen muss, damit er das beste Aroma der Welt hat, kann ich nicht bestätigen. 
Außerdem ist er für Veganer auch nicht mehr geeignet.
Da wird wohl mancher sagen dass das ekelig ist. Kaffeebohnen die von einer Katze ausgekackt werden, bäh!
Ja und? 
Wir essen doch auch Eier!



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